This used to be habi.gna.ch

Recommended readings: 1. May 2015

Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Pegida: Busen, Bier und Islamismus: Wie aus einem kleinen, speziellen Grüppli Menschen Pegida wurde. Why Do You Need PGP?: Ein kurzer Text von Phil Zimmermann aus dem Jahre 1994 über die Gründe, wieso Email-Verschlüsselung sinnvoll ist. Schon vor über 20 Jahren ein Thema. A Mysterious Death at the South Pole: Am Südpol stirbt ein Mann unter mysteriösen Umständen. Eine Geschichte, dies sich spannend wie ein Krimi liest.

Kung Fury

Ich hab’ schon öppendie von Kickstarter geschrieben, auf deren Seite mensch verschiedenster Projekte unterstützen kann. Ich hab’ da schon mehrere Projekte unterstützt, aber bis jetzt hat keines so viel Freude gemacht wie Kung Fury. Kung Fury ist/wird eine Action Comedy, mit Reminiszenzen an die 80er-Jahre Polizeifilme. Für den Fünfliber, den ich gespendet habe, hatte ich Zugriff auf das Blog des Produktionsteams, wo sie gezeigt haben, wie sie die 80er-Videoästhetik des Films gemacht haben sowie eine Kopie des grandios schlechten Themesongs.

Arq: Backup einfach!

Unter anderem, weil Philip grad von Backups schrieb. Und weil’s am Ende des Blog-Einträges etwas etwas günstiger gibt. Seit längerer Zeit mache ich zusätzlich zu meinem TimeMachine-Backup auf einer Festplatte in der Schreibtisch-Schublate ein sogenanntes Offsite-Backup meiner wichtisten Daten (Fotos und Dokumente). Das Offsite-Backup wird mit Hilfe von Arq bei Amazon gespeichert, so dass ich für ein Backup von gut 300 GB Daten im Monat knapp 8$ zahle und mir sicher sein kann, dass diese wichtisten Daten selbst dann sicher sind, wenn mir mein Schreibtisch mit dem Laptop drauf und der TimeMachine-Festplatte drin explodiert.

Recommended readings: 1. April 2015

Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: The Great SIM Heist: How Spies Stole the Keys to the Encryption Castle: Wie die NSA und der GCHQ es schafften, bei Gemalto, dem grössten Hersteller von SIM-Karten virtuell einzubrechen. Gibt’s eigentlich ein Tool, mit dem ich jetzt rausfinden kann, ob meine SIM-Karte kompromittiert ist? Notes on watching “Aliens” for the first time again, with a bunch of kids: Es dauert noch eine Weile, bis ich diesen Text wieder hervornehmen kann, aber ich freue mich schon jetzt darauf mit meiner Tochter Aline Alien zu gucken.

GlobalDiagnostiX

Seit gut zwei Jahren arbeite ich im Rahmen meiner PostDoc-Stelle in der Röntgen-Tomographie-Gruppe am GlobalDiagnostiX-Projekt mit. Eine Gruppe von mittlerweilen 40 Personen aus jeglichen Fachrichtungen will versuchen, das Problem der medizinischen Bildgebung in Entwicklungsländern zu lösen. Es ist nämlich so, dass zwei Drittel der Menschheit keinen Zugang zu medizinischer Bildgebung haben, sei es Röntgen oder Ultraschall. Genau solche Untersuchungsmethoden sind wichtig, um korrekte diagnostische Entscheide zu treffen. Die GlobalDiagnostiX-Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Problem zu lösen und entwickelt und baut ein medizinisches Röntgengerät, welches an die Bedingungen in Entwicklungsländern (Klima, Stromversorgung, Kaufkraft) angepasst ist. Das Gerät soll standard-konforme digitale Röntgenbilder liefern und in Spitälern helfen, Patienten besser zu betreuen als dies heute möglich ist.

Recommended readings: 1. March 2015

Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Meet the Unlikely Airbnb Hosts of Japan: Als wir in Japan waren, haben wir auch mit AirBnB übernachtet. Einen Einblick, wieso das in diesem Kulturkreis nicht wirklich normal ist, gibt dieser Artikel der NY Times. Diagnose Hirntumor: Emil stirbt: Eine unvorstellbar traurige Geschichte. Stefan Krauth verliert seine Frau und seinen Sohn. Ich musste mehrere Anläufe nehmen um diesen Text fertiglesen zu können. DATAcide: Eine erfundene Geschichte über eine mögliche Zukunft, in der wir nicht mehr von “Social Media”, sondern nur noch von “social” sprechen. Oder ist die Geschichte nicht wirklich erfunden? Inside the prison system’s illicit digital world: Der erste Teil einer Serie von Fusion (von dem wir glaub’s noch mehr hören werden) über die Implikationen des Zusammenspiels von Gefängnissen und Gegenwart. Können (und sollen) wir Menschen im Strafvollzug vom heutigen digitalen Leben trennen? Es scheint, dass dies nicht möglich ist. After years behind bars, can prisoners re-enter a digital society?: Im zweiten Teil der Strafvollzugs-Serie wird beschrieben, wie Menschen im Strafvollzug an das heutige Leben ausserhalb von Gefängnissen herangeführt werden. Can technology and prisons get along?: Im dritten Teil der Strafvollzugs-Serie wird aufgezeigt, wie Technologie in die Gefängnis-Welt eindringt. Und wieso es besser ist, das zu erlauben, bzw. selber zu steuern als zusehen zu müssen, wie Gefängnis-Insassen zur Selbsthilfe greifen. Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:

Kurzkritik: Birdman

Ich liebe Theater, ich liebe Kino. Ich liebe diese einzige, grandiose Kamerafahrt durch ein Theaterstück und einen Haufen Emotionen.

Subtiler Schilder-Hack im Westside

Subtiler Schilder-Hack im Westside, a photo by habi on Flickr.

Bosozoku

https://www.youtube.com/watch?v=s0MDY9fl-IA Wär’ ich in Japan aufgewachsen und fände Velos nicht so gut wie ich Velos gut finde, wär’ ich glaub in einem Bosozoku-Verein.

Mit Kunst die Gesellschaft hacken

Der Vortrag des Zentrums für Politische Schönheit am 31C3-Kongress ist etwas hin-und-her wirr, mit etwas Second-Screen-Recherche aber gut verfolgbar und macht Lust auf mehr. Nachdem ich nämlich obigen Vortrag geschaut habe, frage ich mich schon, ob eine Aktion wie diese hier auch in der Schweiz möglich wäre. Astra Arms mit Sitz in Sion und CEO Massimo Garbarino wäre mal ein erster Startpunkt…