GlobalDiagnostiX
Seit gut zwei Jahren arbeite ich im Rahmen meiner PostDoc-Stelle in der Röntgen-Tomographie-Gruppe am GlobalDiagnostiX-Projekt mit. Eine Gruppe von mittlerweilen 40 Personen aus jeglichen Fachrichtungen will versuchen, das Problem der medizinischen Bildgebung in Entwicklungsländern zu lösen. Es ist nämlich so, dass zwei Drittel der Menschheit keinen Zugang zu medizinischer Bildgebung haben, sei es Röntgen oder Ultraschall. Genau solche Untersuchungsmethoden sind wichtig, um korrekte diagnostische Entscheide zu treffen. Die GlobalDiagnostiX-Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Problem zu lösen und entwickelt und baut ein medizinisches Röntgengerät, welches an die Bedingungen in Entwicklungsländern (Klima, Stromversorgung, Kaufkraft) angepasst ist. Das Gerät soll standard-konforme digitale Röntgenbilder liefern und in Spitälern helfen, Patienten besser zu betreuen als dies heute möglich ist.
Recommended readings: 1. March 2015
Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Meet the Unlikely Airbnb Hosts of Japan: Als wir in Japan waren, haben wir auch mit AirBnB übernachtet. Einen Einblick, wieso das in diesem Kulturkreis nicht wirklich normal ist, gibt dieser Artikel der NY Times. Diagnose Hirntumor: Emil stirbt: Eine unvorstellbar traurige Geschichte. Stefan Krauth verliert seine Frau und seinen Sohn. Ich musste mehrere Anläufe nehmen um diesen Text fertiglesen zu können.
Kurzkritik: Birdman
Ich liebe Theater, ich liebe Kino. Ich liebe diese einzige, grandiose Kamerafahrt durch ein Theaterstück und einen Haufen Emotionen.
Subtiler Schilder-Hack im Westside
Subtiler Schilder-Hack im Westside, a photo by habi on Flickr.
Bosozoku
https://www.youtube.com/watch?v=s0MDY9fl-IA Wär’ ich in Japan aufgewachsen und fände Velos nicht so gut wie ich Velos gut finde, wär’ ich glaub in einem Bosozoku-Verein.
Mit Kunst die Gesellschaft hacken
Der Vortrag des Zentrums für Politische Schönheit am 31C3-Kongress ist etwas hin-und-her wirr, mit etwas Second-Screen-Recherche aber gut verfolgbar und macht Lust auf mehr. Nachdem ich nämlich obigen Vortrag geschaut habe, frage ich mich schon, ob eine Aktion wie diese hier auch in der Schweiz möglich wäre. Astra Arms mit Sitz in Sion und CEO Massimo Garbarino wäre mal ein erster Startpunkt…
Recommended readings: 1. February 2015
Im letzten Monat las ich folgende Texte/sah folgende Videos und fand diese gut. Auf Vorschlag von Philipp mal mit etwas Kontext dazu. On the ubiquity of web-enabled microphone: Wieso die an sich coole Funktion, dass Geräte automatisch zuhören (z.B: mit Hey Siri) potentiell gefährlich ist. Save the Honeybee, Sterilize the Earth: Eine Reportage darüber, wie sich die Imkerei in den USA vom Business mit Honig zum Bienentransport-Business geändert hat. Ausgekocht: Wie lebt es sich, wenn mensch eine Woche lang von Soylent lebt. Also vom existierenden Produkt Drink und nicht vom “hoch-energie-haltigen Plankton” aus dem Film Soylent Green.
Flims
from Flickr via IFTTT.
Kommentare sind wohl wirklich tot
Dies ist der vierte und letzte meiner Jahresrückblick 2014-Posts. Die anderen sind unter dem Tag jahresrückblick14 zu finden. Wie schon voremene Zitli nahm es mich letzthin wunder, wie’s denn heutzutage so mit den Kommentaren hier aussieht. Dafür hab’ ich mein Skript zur Kommentar-Visualisierung ausgegraben, minimalst aufgehübscht und liess es über meine Wordpress Datenbank laufen. Wie früher auch schon klar ersichtlich, hat die Kommentar-Zahl sowohl die Posting-Zahl abgenommen. Die Posts haben sich in der Region von ca. anderthalb Posts pro Woche eingependelt, während seit ein paar Jahren ein Post von mir im Schnitt höchstens noch einen Kommentar generiert.
Making Of: Neujahrskärtli 2015
Dieses Jahr versuchte ich mal wieder, für meine Neujahrskarte eine etwas spezielle Idee umzusetzen. Zutaten: Ein Stativ mit Kamera oben drauf Drei Sätze Kleider Drei Stäckli mit angeklebten Sprechblasen Etwas Platz in der Marktgasse Mise en place: In der Marktgasse das Stativ so aufstellen, dass die Trams links und rechts noch durchfahren können. Dabei geflissentlich die komischen Gesichter der Tramchauffeure ignorieren. Die Belichtungszeit auf eine Sekunde einstellen und ca. 15 Minuten die Passanten im Weihnachtsstress fotografieren. Der Zeitraffermodus meiner D7000 ist noch gäbig dafür.